Mittwoch, 11. März 2009

Woran man erkennt, dass man in Sibirien ist...

... dass man genügend Zeit zum Losfahren einplanen sollte...

... oder besser auf den Frühling warte sollte...

... an Bänken mit Sitzpolsterung...

... dass man besser auf den ausgeschilderten Wegen bleibt...

... dass man stets die perfekte Ausruhmöglichkeit am Straßenrand findet...

... wenn der festgetretene Schnee mühselig aufgebrochen wird...

... um dann auf LKWs abtransportiert zu werden...

... wenn der Fisch auf dem Markt platzsparend
senkrecht nebeneinander aufgestellt werden kann...

... wenn Rumalbern auch noch bei -40° Spaß macht:) ...
... und man keinen EINtritt zur Besichtigung von Eisskulpturen zahlen muss,
da sie im Freien stehen...

... vor allem auch die natürlichen...

... wenn ein leichtes Arktisgefühl aufkommt...

... wenn man den Blick auf die Stadt vom Schnee bedeckten Fluss genießen kann...

... und die weiße Weite in allen seinen Gliedern spürt...

... wenn die Russinnen trotz alledem im Mini rumlaufen...

... wenn auch Mitte März noch der Tannenbaum steht und Weihnachtslieder ertönen...

Und mein persönlicher Favorit, woran man erkennt, dass man in Sibirien ist:
Wenn sich ein weißer Schleier um Mütze, Schal, Haare...
... und Wimpern legt!

Hingegen woran man erkennt, dass es endlich Frühling wird:
An Maslenitza, dem Frühlingsfest, bei dem der Winter
symbolisch mit einer Strohpuppe verbrannt wird...

... dass man besser nicht mit geöffneten Augen nach oben schauen sollte...

... dass die einst weißen Schneeberge am Straßenrand
nun grauen Schneegespenstern ähneln...

... und daran, dass sich Wagemütige in ihrer Bademode eine "Palme" hochhangeln, um "Kokosnüsse" zu ernten, während die anderen "Strandbesucher" noch im Pelzmantel gekleidet sind.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Listvyanka - Touri-Ort am Baikalsee, Landschaft aus Schnee und Eis, Teil1

mit nicht ganz Durchblick auf Baikalsee

das haben wir auch gemacht- nur ohne Neoprenanzug- bei einer H2O-Temperatur von 1°:)))

am "Strand" vom Baikal

mit zufaellig getroffener Amerikanerin

was fuer eine unverwechselbare Aehnlichkeit:)

im Freiluftmuseum


Donnerstag, 12. Februar 2009

Arschan - eine Landschaft aus Schnee und Eis, Teil2


nicht weit von der mongolischen Grenze
Buddhistisches "Kloster"
Souvenirs aus Burjatien und der Mongolei







man hoerte sogar das Wasser unter einem plätschern:)

weil das Eis an manchen Stellen noch offen war...





fuer die guten Wuensche...




Omol essen bei -20° !!! - mir gefroren meine Hände schon, als ich mir nur ein Stückchen abgemacht hab- aber beim Zerlegen dann??!? brrrrrrrrrr

sie stehen den ganzen Tag in der Kälte bei -20° und warten auf Kunden...